Donnerstag, 23. November 2017

Widerstand!


















Eigentlich mag ich Stadttauben ja nicht so. Es sind keine Wildvögel, sondern verwilderte Haustiere. Deswegen vielleicht auch ein bisschen dümmlich. Außerdem machen sie eine Menge Dreck und können Krankheiten verbreiten... aber so auf den Punkt sind sie eben doch sympathisch, wie hier, wo sie den letzten Sitzplatz inmitten der nagelneuen Taubenabwehrpiekser gefunden haben.

Dienstag, 21. November 2017

Steine anmalen


















Ein schönes Hobby.
So kostenlos.


Sonntag, 19. November 2017

Sieben Novembersachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.























1. Müsli gebaut. Die paar Äpfel, die es dieses Jahr gibt, sind echt nicht so toll. Aber für Müsli reicht's. Und im Notfall gibt es ja auch noch Bananen.


















2. Rad gefahren. Aussicht war keine, aber dafür war es ziemlich ruhig.


















3. Die Flattermänner versorgt. Jetzt kommen auch mal wieder welche, die keine Spatzen sind: Meisen, Grün- und Buchfinken und ab und zu ein Rotkehlchen. 























4. Das Waldrad in den Keller getragen. Da steht es nun zwischen diversen Staubsaugern.


















5. Gelesen. Zwischendrin hatte ich noch "Die Flucht ohne Ende" von Joseph Roth geschoben, das zu einem großen Teil auch in der Sowjetunion spielt, allerdings zu Zeiten der Revolution und ein paar Jahre später. Jetzt also wieder Solschenizyn. Kann man ganz gut lesen. Ich hatte mir den immer viel schwerer vorgestellt - vermutlich, weil ich bei allen russischen Schrifstellern befürchte, dass sie so umständlich und langatmig wie Dostojewski sind.























6. Den Balkon-"Teich" ausgeleert und weggepackt. Leider kriegt der Blauregen dieses Jahr kein richtig gelbes Laub. 


















7. Einen Untersetzter mit Fuchsmotiv gebastelt. Aus Leder, was ziemlich anspruchsvoll ist. Die Lücken sind mit eindeutig zu groß und das Zuschneiden ist eine echte Schinderei. Aus Filz geht das viel einfacher und vor allem lückenlos... aber dafür kann man den Untersetzer dann nie abwischen.
Den Fuchs hab ich selbst entworfen, worauf ich einigermaßen stolz bin.

Samstag, 18. November 2017

Nebensonne


















Wenn es in der Atmosphäre Eiskristalle in Plättchenform gibt und die Sonnenstrahlen im richtigen Winkel darauf treffen, gibt es "Nebensonnen" - helle Flecken auf beiden Seiten der Sonne, oder auch nur auf einer. Manchmal sind die Flecken regenbogenfarben.


















Gestern vom Küchenfenster aus beobachtet.

Mittwoch, 15. November 2017

Ein paar Vögelchen


















Kohlmeise,























Tannenmeise,


















Dompfaff,


















Sumpfmeise,


















Kleiber,























Grünfink 























und Amsel.

Dienstag, 14. November 2017

Ausprobiert: Online-Supermarkt

Auf dem Land (und ohne Auto) leben heißt: Schöne Umgebung, viel Natur, kaum Nahverkehr, keine Ärzte und beschränkte Einkaufsmöglichkeiten.

Immerhin gibt es langsames Internet.

Und da drin gibt seit kurzem einen Supermarkt, der überall hin liefert, wo die Post hinkommt. Das ist neu.
(Vor ein paar Monaten hieß es noch überall: "sorry, in dein Gebiet liefern wir nicht".)


















Ideal für unsere Ferienwohnung, die gute 5 km vom nächsten Geschäft entfernt liegt, dachten wir uns.

Die Bestellung läuft problemlos. Die Seite ist wirklich durchdacht und sehr gut gemacht. Alles ganz einfach verständlich und übersichtlich. Die Produkte sind nicht zu teuer, und ab 40,- € ist die Lieferung versandkostenfrei.

Kühlprodukte bestellen wir bei so was nicht, weil die isoliert und mit Kühlakku geliefert werden müssen - das halte ich für pure Verschwendung und eine Umweltsauerei, auch wenn sie die Verpackung zurücknehmen.

Gemüse oder Obst haben wir uns nicht getraut. Das gucke ich lieber an, bevor ich es kaufe. Ich erinnere mich nur ungern an das verdammte Biokisten-Abo, das wir mal hatten. Und wie jetzt z.B. Tomaten den Versand mit DHL überstehen würden... also da bin ich doch skeptisch.

Also eher haltbare Sachen. Reis, Instantsuppen, Schokolade, Konserven, Toastbrot.

Lieferung wird angekündigt und kommt tatsächlich pünktlich. Bei unserer zweiten Bestellung fragt der nette DHL-Bote fragt sogar, ob er das Paket bis zur Wohnungstür tragen soll. Das kann ich aber gerade noch selber.


















Prima: Alles drin und die Transportsicherung komplett aus Pappe. Kein Styropor, keine Plastikluftpolster, keine Folie.

Nachteil: Man muss den ganzen Kram natürlich klein schneiden oder reißen, um ihn in die Kartonage zu geben. Da wiegt die angebliche Zeitersparnis, weil das Warten in der Kassenschlange wegfällt (ich bitte euch, das geht doch in 9 vom 10 Fällen ratzfatz), natürlich gleich wieder zunichte. Und dann muss man ja auch da sein, wenn DHL kommt, das ist bei uns so um die Mittagszeit.

Also Zeit spart man wohl eher nicht. Aber dafür, schwere Dinge auf dem eigenen Buckel zu transportieren.
Milch zum Beispiel.























Bei unserer ersten Bestellung sind die Tetrapaks unten stark gestaucht, weil der Karton nicht gepolstert ist. Eine Packung läuft ein paar Tage später im Küchenschrank still und heimlich aus. Nicht so schön.

Bei der zweiten Bestellung sind die Milchpackungen oben ziemlich ramponiert, aber die sehen einfach so aus wie die, die ich im richtigen Supermarkt immer stehen lasse (seit die diese Schraubverschlüsse haben, werden die auf den Paletten schon dezent zerquetscht). Das ist es halt - man kann sich die Sachen nicht wirklich aussuchen.























Auch die Maisdose wurde wohl eher schon bei einem früheren Transport und nicht im DHL-Paket ramponiert.


















Bei der Marzipanschachtel tippe ich dagegen eher wieder auf DHL. Kann aber ganz genau so aussehen, wenn ich meine Einkäufe im Rucksack heim schleppe.
Und solange der Inhalt OK ist, nicht raussuppt oder mit irgendwas reagiert, was sich in tieferen Schichten der Verpackung befindet, macht das ja auch alles nichts.


















Als Dankeschön gibt es zwei Teebeutel.
Wir fanden die Sorten ziemlich grässlich, aber es zählt die freundliche Geste!
Bei Rewe oder Aldi kriegt man typischerweise nix dazu. Außer vielleicht frische Grippeviren.

Also, es läuft nicht ganz hundertprozentig problemlos, aber es läuft auch nicht schlecht. Ich denke, wir da da auch in Zukunft ab und zu mal bestellen.

Wie man vermutlich erraten kann, war dies kein gesponsorter Post. Die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit.

Montag, 13. November 2017

Hochwasser



















Gestern war mal wieder Hochwasser.
Nachdem der Sturm vorbei war und der Regen eine Pause eingelegt hat, bin ich kurz mal gucken gegangen.



















Unsere Bahnstrecke funktioniert nur noch, weil jemand schnell reagiert hat und irgendein Bächlein, das gerade die Gleise unterspülen wollte, mittels Buddelei flugs umgeleitet hat.



















Das hier ist sonst auch nur ein ganz dünnes Rinnsal.



















Hier steht auch links vom Bach noch ein Haus, ohne so eine schicke Mauer und vor allem ohne Hanglage wie auf der rechten Seite. Die Bewohner schlichen schon mit ziemlich besorgtem Gesichtsausdruck auf ihrem überfluteten Grundstück herum. Ein paar Liter mehr, und bei denen schwappt es ins Wohnzimmer.



















Normalerweise ist da vor den Bäumen - also in der unteren Bildhälfte - eine Wiese und kein Wasser.
Ich bin gerade mal wieder froh, dass wir ein paar Hundert Meter weiter entfernt wohnen.