Montag, 23. Januar 2017

Freie Fischli























Im Internet hab ich neulich einen fiktiven Dialog aus der Zukunft gelesen:
"Opa, wie konnte es nur passieren, dass 2016 Donald Trump Präsident der USA wurde?"
"Na ja, weißt du, das war halt damals das Jahr, als Malbücher für Erwachsene in den Handel kamen, und da waren wir alle ein bisschen abgelenkt."

Also hab ich mich hingesetzt und schon mal ein paar freundliche Fischli zum Ausmalen gezeichnet.
Falls wir uns nach der Bundestagswahl auch eine gute Ausrede zurechtlegen wollen.























Nein, meine Fische sind grundsätzlich eher unpolitisch und "frei" vor allem in Sinne von "gratis".

Man beachte aber bitte, dass das 40 individuelle Fische sind. Jeder hat seine eigene Form und sein eigenes Gesicht. Auch Fische sind Persönlichkeiten!

Wenn ihr die Fischli auf DIN A4 ausdruckt, könnt ihr sie nicht nur ausmalen, sondern auch grüppchenweise in vier postkartengroße Stücke schneiden. Falls ihr ein Motiv für Postkarten braucht. Oder ein kleines Mitbringsel.
Macht was ihr wollt. Solange ihr niemandem Geld dafür abknöpft oder Reklame für euer Geschäft damit macht.

Sonntag, 22. Januar 2017

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.


















1. Eiskreise aufgehängt. Man soll die Feste feiern, wie sie fallen.


















2. Vögel gefüttert. Im Bild das Rotkehlchen, das ziemlich oft vorbeischaut.


















3. Stiefel geschnürt und ein bisschen rausgegangen. Der Schnee ist nicht mehr so unberührt sauber wie vor ein paar Tagen, aber es ist noch reichlich vorhanden.


















4. Braune Haare abgeschnitten.


















5. Den verbliebenen Rest blondiert.


















6. Die Polstermöbel abgesaugt. Da merkt man mal, wie viele man hat.


















7. Den Weihnachtsbaum, den Adventskranz und noch ein paar Weihnachtssachen abgeräumt. Das ist immer eine Heidenarbeit, weil ich den ganzen Plunder nach und nach aufstelle, aber auf einen Schlag wieder wegräume.

Samstag, 21. Januar 2017

Winter


















... wenn auf Landschaftsbildern die Erde auf einmal heller ist als der Himmel.


















... wenn zigmal erfolglos fotografierte Aussichten doch mal fast so schön aussehen wie in der Realität.























... wenn Christus eine Schneemütze trägt.


















... wenn die Nachbarschaft aussieht wie eine Weihnachtskarte.























Ja, jetzt ist eindeutig richtig Winter.


















Schnee, blauer Himmel und Eis.
























Und Schafe, die zwar nicht allzu weit weg von ihren Karbäuschen gehen, aber doch mal rausgucken.



















Die Amsel ist der Ansicht, sie wäre im schneefreien Gestrüpp auf der Friedhofsmauer optimal getarnt.


















Auch wenn ich jeden Morgen im Dunkeln zu Fuß über die spiegelglatte Eisfläche auf unserer Nebenstraße schlittern muss, weil es keinen Gehweg und keine Straßenlaterne gibt, auch wenn ich beim Bäcker blind an der Theke stehe, weil meine Brille beschlägt, und auch wenn ich mir den Hintern abfriere, weil die Regionalbahn mal wieder Verspätung hat: Es ist einfach schön gerade.

Freitag, 20. Januar 2017

Zickzack 2.0 - die Welle

Hier könnte in den letzten Tagen ja durchaus der Eindruck entstanden sein, dass ich nur noch Schneebilder und Häkeltiere zeige.
Weit gefehlt!
Heute gibt es eine Häkeldecke.


















Genau genommen gibt es heute nur den Anfang einer Häkeldecke zu sehen. Bekanntlich ist Deckenhäkeln eine recht zeitintensive Tätigkeit.
Aber da ich die letzte Häkeldecke auch fertig gekriegt hab, bin ich vorsichtig optimistisch.


















Genau genommen ist das auch kein Zickzack-, sondern ein Wellenmuster. Aber ich kann ja nicht für jede Decke ein neues Label aufmachen, nicht wahr.

Leider ist das Rot unfotografierbar. Es bewegt sich zwischen Tomate und Rettungswagen, tendiert aber deutlich zum Rettungswagen.
Wenn ihr jetzt denkt, dass das eine ziemlich bunte Decke wird, dann schaut mal, was ich noch für schöne Farben habe:


















Und die kommen da auch alle rein. Gnadenlos. Auch das Neonpink.
Bunt is beautiful.
Die "Wolle" hab ich bei Allerlei für 1,49 das Knäuel gekauft. Kein Hauch von einer Naturfaser. Aber schön weich.

Morgen gibt es dann wieder Schneebilder.
Schließlich ist es draußen denkbar kalt und ich bin in the mood. Für Häkeln und Decken. Und Schnee.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Pulverschnee























Schön fluffig, aber mit Haftung.
Skifahrers Liebling. Macht aber auch Spaß, wenn man einfach nur durchstapft. Also bis zu einer gewissen Höhe.























Mit ein bisschen Wind macht der nicht nur senkrechte weiße Striche an den Bäumen, sondern auch einen kleinen Kamm auf jeden Stamm (juchu... es reimt sich!).























Der Wald sieht aus wie im Märchen.


















Und die Weidezäune wie ein modernes Kunstwerk.
Meine Finger tippen heute mal wieder sehr eigensinnig und haben da erstmal ein mordendes Kunstwerk draus gemacht. Ist mir aber noch rechtzeitig aufgefallen.



















Sehr kalt, aber auch sehr weich und schön.

























Unter einer dicken Fichte fühlt man sich seltsam geborgen. Auch bei Regen oder Sonne, aber bei Schnee besonders.
























Und bergab (man kann es nicht sehen, aber die Stelle ist sehr steil) gibt es ganz von selber eine Menge kleine Lawinen. Das hat mich als Kind ohne Ende begeistert. Und macht eigentlich immer noch gleich viel Spaß.

Montag, 16. Januar 2017

Der schupfnudelförmige Sofaschnuffler

Naris lectus figura pasta


















Ein seltenes Tier aus der Familie der Häkelwühler.























Vielleicht ist er auch gar nicht so arg selten, sondern einfach nur sehr schüchtern.

Jedenfalls vereint er Merkmale vieler besonders schöner Tiere in sich: Die Ohren des Wollschweins, die Nase der Seekuh, die Grabschaufeln des Maulwurfs und die Körperform der Schupfnudel. Na gut, die ist kein Tier. Trotzdem wertvoll.
(Mein Mann wollte da übrigens gar keine Ähnlichkeit entdecken, denn eine Schupfnudel habe schließlich keine Zacken auf dem Rücken. Wo er Recht hat, hat er Recht.)


















Wir wissen noch nicht genau, ob wir da ein Männchen oder ein Weibchen erwischt haben. Deswegen haben wir auch noch keinen Namen für den Sofaschnuffler.
Aber wir hoffen, dass er sich bei uns wohl fühlen wird.

Sonntag, 15. Januar 2017

Sieben Sachen mit noch mehr Schnee

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.


















1. Wie immer: die Flattermänner gefüttert. Das kann ich gerade mehrmals täglich machen, die haben echt Schmacht. Nur den Futterspender, den rühren sie leider nicht an.
Im Bild übrigens ein Buchfink.


















2. Ein große, bunte Schokoladentafel gegossen und mit Cranberries und Nüssen bestreut.























3. Außerdem drei Sorten Marzipanpralinen gebaut: Weiße mit Zitrone, dunkle mit Kakao, Zimt und Kaffee und helle mit Walnüssen.


















4. Eine Sympathiebezeugung in den Schnee gepinselt.


















5. Schneeknubbel von den Hosenbeinen und aus den Schuhen gepuhlt. 


















6. Käsebrote gesnackt. 


















7. Gehäkelt. Was es wird, zeige ich euch, wenn es fertig ist...