Mittwoch, 24. Mai 2017

Strick- und Knopfeule























Es ist ein kleiner Wandbehang. Sehr bunt. Deswegen auch sehr schwer zu fotografieren.
Erst hatte ich einfach nur das Muster gestrickt, auf einen Schaschlikstab geschoben und Fransen dran geknüpft. Da fehlte aber irgendwie der innere Zusammenhang.
Ein Motiv musste her.























Weil ich jede Menge Knöpfe habe, lag ein Knopftier nahe - und da kommt man sehr schnell auf eine Eule, weil so ungefähr alles andere zu kompliziert ist.


Dienstag, 23. Mai 2017

Das große Blöken

Bitte den Ton aufdrehen und genießen:

 

Die Schafe weiden übrigens das Gras um und unter den Sonnenkollektoren ab. Dafür spenden die ihnen einen prima Schatten. Klare Win-Win-Situation. 

Vielen Dank an den Captain für diese wunderbare Ton- und Bilddokument!


Sonntag, 21. Mai 2017

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.


















1. Die Flattermänner gefüttert. Uns beehren auch immer ein paar Grün- und Buchfinken und Meisen, aber Spatzen sind am meisten da.


















2. Gelaufen. Lief aber nicht gut, trotz angenehm frischer, kühler Luft ging mir völlig die Puste aus.


















3. Haare geschoren. Es ist ja so angenehm, wenn die wieder kurz sind.


















4. Genäht. 


















5. Endlich den Fahrradkarton kleingeschnitten. Zum ersten Mal ist mir (auf dem Foto) aufgefallen, dass auf dem Messer ein Sicherheitshinweis steht, der uns vor der scharfen Klinge warnt. Wie doof ist das denn?























6. Tomaten kleingeschnitten. Mit einem gefährlichen, scharfen Messer ohne Sicherheitshinweis. Skandalös! Aber wenn ich mir mal eine Fingerkuppe absäbeln sollte, kann ich ja dann den Hersteller verklagen.


















7. Einen Nudelsalat gemacht. Ich vermisse schmerzlich den Hinweis auf der Glasschale, der mich vor scharfen Scherben warnt, wenn die Schale mal runter fällt... ja, meine Lieben, das Leben ist voller Gefahren! Passt gut auf euch auf!

Samstag, 20. Mai 2017

Donnerstag, 18. Mai 2017

Bunte Echsen und anderes im Kaiserstuhl


















Gestern war ich mal wieder im Kaiserstuhl wandern. Am bisher heißesten Tag des Jahres. Und in den Weinbergen wird es sehr heiß.
Man kann es sich halt nicht immer aussuchen.


















Die das Wetter prima fanden, waren die hier.


















Ziemlich große hellgrüne Gesellen mit türkisfarbenen Gesichtern - Smaragdeidechsen.























Hatte ich noch nie gesehen!


















Solche Freds gibt es dagegen glaube ich so ziemlich überall. Auch irgendwie grün und getupft und ein bisschen dusselig. Aber mit beeindruckendem Rüssel und Skorpionschwanz.























Das hier ist eine Sommerwurz. Das sind Schmarotzerpflanzen, die andere Pflanzen anzapfen und ihnen die Nährstoffe klauen.


















Und das hier ist der am besten erhaltene tote Maikäfer, den ich finden konnte. Die alljährliche "Maikäferplage", die mit allen Mitteln und so ziemlich allen Giften dieser Welt bekämpft werden muss, verpasse ich irgendwie immer.





































Pancake Cat im Einsatz.





Dienstag, 16. Mai 2017

Die Erschaffung des Wandbildes, Teil I


















Ferienwohnung.
Schlafzimmerwand.
Ööööde. 
Man könnte 10 oder 12 Bilder aufhängen. Na ja, schon in Ordnung, aber kann halt jeder.
Fototapete wäre prima (da gibt es total schöne Waldszenen!), aber ich kann weder tapezieren noch hab ich die Möglichkeit, das Material da hinzukriegen.
Bemalen? Bemalen wäre gut.


















Pinterest bietet viele wirklich hübsche Beispiele mit Bergketten an.
Hier eine sehr maue Fotomontage. In echt hätte ich da gerne mehr Berge, ergo mehr Tiefe, und einen gleichmäßigen Farbauftrag.
Gehabt.

Denn dank einer spontanen Eingebung bin ich mittlerweile auf diese Idee verfallen:


















Wenn Wandgemälde, dann Michelangelo.

Das Schlimme ist: Auch meine bessere Hälfte findet die Idee echt gut.
Ist also ein fast schon ernst gemeinter Plan. Mit Gittertechnik ließe sich das Motiv übertragen, und Bilder kopieren kann ich ganz gut. Acrylfarbe ist billig und auch mit Öffis und auf dem Buckel zu transportieren.
Allerdings hab ich noch nie was in der Größe gemalt. Und - Michelangelo zu kopieren erfordert auch ein bisschen Mut. Wenn bei Miró was schief wird... jetzt mal ehrlich, das merkt doch kein Mensch. Hier schon.

Montag, 15. Mai 2017

Montagsblumen























Eine Kollegin hat mir heute Blumen aus ihrem Garten mitgebracht - zum Montag, wie sie sagt. Lieb, oder? Pfingstrosen finde ich ja besonders schön.
Im Hintergrund Ariadne mit dem Sonnenbrand.

Gefleckte Taubnessel
























Und damit ihr auch was zum Freuen habt, hab ich am Samstag ein paar Wildblumen fotografiert.

Silberblatt


















Oder Fastwildblumen. Silberblatt ist hierzulande eigentlich eine Gartenpflanze, verwildert aber kräftig.

Tageslichtnelke

Hahnenfuß

Kann ich mir nicht merken

Löwenzahn

Goldnessel









































































Schon nett, was jetzt alles so blüht!

Sternmiere

Sonntag, 14. Mai 2017

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.
Den Sammelplatz für alle Sieben-Sachen-Vorstellerinnen findet ihr bei Grinsestern.


















1. Rad gefahren. Heute - soweit das in dieser Gegend geht - ohne Berg. Dafür mit viel Sonne.


















2. Die taufrische Brücke bewundert. Da hat es einen breiten Fußweg gegeben, der jetzt sogar bis zum weiteren Gehweg durchgezogen wurde. Man braucht nicht mehr auf der Straße laufen. Tolle Sache.


















3. Daheim angekommen, endlich diesen Käfer aus meinem Unterhemd geschüttelt, der mich hartnäckig über 15 km bekrabbelt hat und sich durchaus nicht vertreiben lassen wollte. Ich hoffe, er fühlt sich hier auch wohl.


















4. Eine junge Kohlmeise beim Baden im "Teich" beobachtet und pflichtschuldigst sofort wieder die Vogeltränke rausgestellt.


















5. Bunte Fransen geknüpft.


















6. Ein Bändele geflochten.


















7. Gekocht. Am Wochenende spiele ich ja gerne mal Hausfrau.

Freitag, 12. Mai 2017

Ein neuer Einband























Einfach, schnell, und mehr oder weniger kostenlos.


















In der Grabbelkiste habe ich jüngst unter schrillem Jubel und den besorgten Blicken meiner Kollegen dieses Kleinod gefunden.
Marie Hamsun war die Frau von Knut Hamsun und hat wunderbare Kinderbücher geschrieben. Bücher, die man als Erwachsener noch genau so gerne liest. Die ersten zwei Bände "Die Langerudkinder im Sommer" und  "Die Langerudkinder im Winter" hatte ich als Kind als Taschenbuchausgabe von dtv. Was heißt hatte. Hab ich natürlich immer noch. Die folgenden Bände gibt es aber seit Jahrzehnten nur antiquarisch im Internet - oder eben in der Grabbelkiste für 10 Cent.
Da allerdings mit einem verkrumpfelten, stinkenden und auf der Rückseite ekelhaft fleckigen Einband. Der musste ab.
Die Bindung selber war aber noch gut, also hab ich einfach einen neuen Einband aus Pappe und Klebeetiketten gebastelt.























Für die Buchdeckel habe ich ein DIN A4-Blatt Pappe halbiert. Zum Glück ist das Buch von 1932, die DIN aber von 1922 - das passte exakt. Eigentlich schade, dass man bei Büchern nicht bei der Norm geblieben ist, das macht solche Basteleien ja viel einfacher.
Den Buchblock hab ich zwischen die beiden Pappdeckel gelegt und am Rücken mit einen Streifen Klebeetikett festgeklebt. Das gleiche von innen vorne und hinten noch mal als Vorsatzpapier.
Dann hab ich den Titel auf ein DIN A5-Etikett gedruckt und das auf den vorderen Deckel geklebt. Auf den hinteren Deckel noch ein weißes Etikett - und in 10 Minuten hatte ich ein Buch, das man wieder anfassen mag.
Für die Dauerbenutzung ist das natürlich nichts, aber um es ein paar Mal zu lesen, reicht es völlig.

Dienstag, 9. Mai 2017

Es wird, es wird.


















So, heute gibt es mal wieder Neues aus unserer Ferienbude. Langsam aber sicher wird es gemütlich.























Ob ihr es glaubt oder nicht: Das mit der Werder-Flagge war meine Idee. Wir hatten die zuhause mal auf dem Balkon, da hat sie sich bei Wind aber immer abgelöst. Über das Sofa passt sie wie angegossen und nimmt meiner Blümchen-und-Tierchen-dominierten Einrichtung vielleicht eine Spur Biederkeit.























Weil wir beim Thema Blümchen sind: Grünpflanzen gehen ja ohne regelmäßiges Licht und Wasser nicht, deswegen fand ich die Idee ganz nett, ein paar botanische Stiche aufzuhängen. Obwohl ich mehrere Bücher mit so was habe, hab ich diese hier ganz schnöde im Internet aufgestöbert und ausgedruckt. Nicht in der besten Qualität, aber da kann ich ja bei Gelegenheit noch mal nacharbeiten.























Da der Teppichboden nicht mehr der beste ist, wir aber gerade weder die Nerven noch das Geld für eine Generalsanierung haben, haben wir uns diesen Farbtupfer geleistet. Außer schön bunt auch herrlich kuschelig an den Füßen!


















Die Essecke hat noch mehr Fake-Ziegelsteine bekommen. Passen überraschend gut zu den türkisfarbenen Sitzkissen.


















Einen neuen, etwas größeren Fernseher hat es auch gegeben. Der hat seinen eigenen Receiver, spart also ein Kästchen und eine Fernbedienung. Und man kann jetzt beim Fußball was erkennen. Nur die Nachrichtensprecher sehen zuhause irgendwie fünf Jahre jünger aus.























Blumentopfstecker von Penny, zwei für einen Euro.



















Auf die Glastüren vom Schrank hab ich noch mehr Markierungspunkte geklebt. In denen steckt echt Potential.























Und weil ich mal gelesen und für völlig richtig befunden habe, dass fast jeder Bilder grundsätzlich viel zu hoch oben aufhängt, hab ich noch schnell den schon vorhanden Nagel aus der Wand gezogen und mein Mosaikbild tiefer angebracht. Sieht besser aus.