Samstag, 16. Dezember 2017

Rosa Wölkchen


















...verzuckerten neulich den Abendhimmel.
























Heute erfolgt die allgemeine Verzuckerung wieder durch Schnee.

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Vorweihnachtshörnchen























Zu eurer Unterhaltung Bilder von einem Freiburger Eichhörnchen. Heute in der Mittagspause getroffen und ein bisschen beim Essen gestört, aber nicht sehr.


Montag, 11. Dezember 2017

Uns ist in alten maeren wunders vil geseit

Damals... vor langer Zeit... als ich noch zur Schule ging, da gab es noch das Kurswahlsystem. Ich hatte unter anderem Leistungskurs Deutsch, weil mir Lesen als Hausaufgabe viel lieber war als alles andere (na gut, malen für "Bildenende Kunst" war auch noch schön) und weil mir Schreiben auch einigermaßen leicht fiel.
 

















In der Praxis hatte der Unterricht natürlich auch so seine Schwächen (und leider, leider hatte ich mit meinem stets minimalen Arbeitseifer doch nicht ganz so viel mühelosen Erfolg wie ich erst dachte) - aber ein Vierteljahr war großartig. Da haben wir mittelalterliche Dichtung durchgenommen. Walther von der Vogelweide, den Heliand und das Nibelungenlied.

Alle anderen im Kurs fanden es schrecklich. Alles, das ganze Thema. Langweilig, verstaubt, kein Bezug zur Gegenwart, mäh, mäh, mäh.
Ich war begeistert.
Zugegeben, die Inhalte haben mir jetzt auch nicht so viel gesagt. Ich stand da zwar nicht ganz so belämmert davor wie vor Homer (wo ich spätestens nach drei Seiten völlig den Faden verliere, weil ich nie kapiere, wer jetzt wieder der Sonnenumglänzte oder der den Fluten Entstiegene oder weiß der Kuckuck wer sein soll), aber das war auch nicht der Knackpunkt.

Ein vorgedrucktes Ex libris in einem Schulbuch - deswegen das Lob der Arbeit























Was ich unglaublich interessant fand, das war die Sprache.
Was sich verändert hat, was gleich geblieben ist, was man in einigen Dialekten noch findet und was in anderen, das ist doch total faszinierend.


















Also habe ich heute zugegriffen, als eine alte Schulausgabe unseres "Nationalepos'", wenn man es denn so nennen will, in der Grabbelkiste lag.
Ob ich das in seiner wirklich epischen Länge lesen werde, weiß ich noch nicht, aber nach den ersten paar Seiten bin ich überrascht, wie viel man versteht. Und wenn man mal Unterstützung braucht, gibt es ja das kluge Internet.

Mit einem super Greif!























Sonntag, 10. Dezember 2017

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.























1. Die Rollläden hoch gezogen und beschlossen, heute einfach mal auf Outdooraktivitäten zu verzichten.


















2. Die Vögel gefüttert. Zur Zeit sind außer meinen Spatzen auch immer ein paar Buchfinken da, und ein Amselpärchen.























3. Wasser gekocht. Mit Beleuchtung und Temperaturanzeige. Und wenn's kocht, piepst der Kocher. Müsste ich alles nicht haben, war aber halt mit dran.























4. Mit den Sofatieren gejubelt. Karlchen freut sich über Werder Bremens Sieg gegen Dortmund und Paul feiert den Erfolg von Erzgebirge Aue gegen Darmstadt 98.


















5. Gelesen: einen ausgezeichneten Grabbelkistenfund. Der Autor hieß in Wirklichkeit Werner Helwig und konnte echt was.


















6. Gehäkelt. Wieder aufgeräufelt und was anderes gehäkelt. Und dann nochmal von vorne. Ich brauche immer ein paar Anläufe.


















7. Noch mal die Vögel gefüttert. Die können gerade eine ganze Menge vertragen.

Samstag, 9. Dezember 2017

Wolkenfetzen



















Manchmal schwer zu sagen, wo die Berge aufhören und der Himmel anfängt.


Mittwoch, 6. Dezember 2017

Bestes Friedhofswetter























Heute in der Mittagspause bin ich eine Runde über den Freiburger Hauptfriedhof spaziert und habe nebenbei versucht, noch ein paar Steine und Figuren zu fotografieren, die ich sonst noch nicht hier gezeigt habe. Oder wenigstens noch nicht so oft.























Wenig steht einem Grabstein so gut wie ein bisschen Moos und etwas Efeu.




















Sonnenstrahlen und die letzten Reste buntes Laub sind aber auch viel wert.






























Montag, 4. Dezember 2017

Letzte Pilze























Baumpilze gibt es natürlich streng genommen immer, weil sie eher holzig sind und einige Sorten auch mal ein paar Jahre halten.























Aber im Winter fallen sie mir immer viel mehr auf - wahrscheinlich einfach nur deshalb, weil kein grünes Kraut und Laub sie mehr verdeckt.























Und ein paar "ganz normale" Pilze gibt es auch noch. Sozusagen Pilze wie du und ich. Otto Normalverpilzer. Max Musterpilz. Der kleine Pilz von der Straße.