Dienstag, 28. November 2017

Nicht selbstgemacht























... trotzdem schön. Auch wenn der Spruch letztes Jahr noch ein bisschen neuer war.
Gibt es für wenig Geld bei Penny.

Montag, 27. November 2017

Hausflohmarkt























Neulich sind wir, geleitet von handgepinselten Schilderchen, zu diesem netten Haus marschiert, in dem der neue Besitzer alles verkauft, was er selber nicht haben möchte. Und das war ein ganze Menge, weil er die gesamte Einrichtung übernommen hatte, mit Hausrat, Bettwäsche und Fotoalben, einfach alles.


















Allein schon deswegen interessant, weil man sich mal einen alten Schwarzwaldhof von innen angucken konnte. Zum Beispiel den typischen Kachelofen mit zwei gestaffelten Sitzbänken.























In der Garage gab es alles, was im weitesten Sinne mit Technik zu tun hat, vom Wagenrad über den Bildschirm bis zum elektrischen Weidezaun. Am besten gefiel mir das Ding vorne im Bild: Ein Schleifbock samt Schleifstein. Leider Gottes kann ich so was beim besten Willen nicht brauchen. Und auch nicht transportieren, geschweige denn irgendwo unterbringen.
Aber wunderbar archaisch ist der schon.

Ich habe mir ganz bescheiden ein Buch über den heiligen Blasius und dieses mysteriöse kleine Blechding gekauft:























Eine winzige Bibel. Ach ja, der Größenvergleich fehlt wieder: Ungefähr so groß wie eine Streichholzschachtel.

Sollte ich einen gut katholischen Leser haben, weiß der bestimmt auf Anhieb, was das ist.

Der Verkäufer meinte, das sei eine Hülle für ein ganz kleines Gebetbuch. Klang ganz gut, aber irgendwie leuchtete mir der Verschluss auf der Innenseite dafür gar nicht ein.


















Auf diesen Bildern ist das Dingelchen schon gereinigt, entrostet und soweit es ging wieder gerade gebogen.

Im Internet hab ich dann rausgekriegt, das in der der Rille, die im Rücken zu sehen ist, ursprünglich noch ein kleiner Blechrahmen oder -kasten, der von der Seite aus gesehen die Buchseiten dargestellt hat, befestigt war.
Dann ist nämlich auch der Verschluss sinnvoll.
Das ganze war dann mit Samt ausgekleidet und ein Etui für einen Rosenkranz.























So was gibt es in ähnlicher Form immer noch zu kaufen.

Sonntag, 26. November 2017

Sieben Sachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.


















1. Die Lumpis geschnürt und ein bisschen spazieren gegangen.























2. Gerade noch rechtzeitig zum ersten Schnee fertig gestrickt: Eine neue Müpfe. Wunderbar unauffällig. Sozusagen Schneeflecktarn selbstgestrickt.























An einer dunkleren Stelle mit Blitzlicht fotografiert, kann man ihre Besonderheit aber zumindest erahnen: Da ist Reflektorgarn mit drin. Reflektiert wirklich prima, ist zum Stricken aber eher eine Strafe.


















3. Ein paar Graupelkörner gefangen.


















4. Die Sonntagszeitung reingeholt. Brauchen wir immer zum Nassmülleinwickeln.























 5. Die Badewanne geputzt.























6. Einen alten Lieblingsnotizzettel wiedergefunden.


















7. Geschmiert und verzehrt: Schnittchen!

Samstag, 25. November 2017

Regen


Die einzige Chance, das Wettergeschehen heute Morgen adäquat festzuhalten: Mit künstlicher Beleuchtung.


Donnerstag, 23. November 2017

Widerstand!


















Eigentlich mag ich Stadttauben ja nicht so. Es sind keine Wildvögel, sondern verwilderte Haustiere. Deswegen vielleicht auch ein bisschen dümmlich. Außerdem machen sie eine Menge Dreck und können Krankheiten verbreiten... aber so auf den Punkt sind sie eben doch sympathisch, wie hier, wo sie den letzten Sitzplatz inmitten der nagelneuen Taubenabwehrpiekser gefunden haben.

Dienstag, 21. November 2017

Steine anmalen


















Ein schönes Hobby.
So kostenlos.


Sonntag, 19. November 2017

Sieben Novembersachen

Wie immer am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.























1. Müsli gebaut. Die paar Äpfel, die es dieses Jahr gibt, sind echt nicht so toll. Aber für Müsli reicht's. Und im Notfall gibt es ja auch noch Bananen.


















2. Rad gefahren. Aussicht war keine, aber dafür war es ziemlich ruhig.


















3. Die Flattermänner versorgt. Jetzt kommen auch mal wieder welche, die keine Spatzen sind: Meisen, Grün- und Buchfinken und ab und zu ein Rotkehlchen. 























4. Das Waldrad in den Keller getragen. Da steht es nun zwischen diversen Staubsaugern.


















5. Gelesen. Zwischendrin hatte ich noch "Die Flucht ohne Ende" von Joseph Roth geschoben, das zu einem großen Teil auch in der Sowjetunion spielt, allerdings zu Zeiten der Revolution und ein paar Jahre später. Jetzt also wieder Solschenizyn. Kann man ganz gut lesen. Ich hatte mir den immer viel schwerer vorgestellt - vermutlich, weil ich bei allen russischen Schrifstellern befürchte, dass sie so umständlich und langatmig wie Dostojewski sind.























6. Den Balkon-"Teich" ausgeleert und weggepackt. Leider kriegt der Blauregen dieses Jahr kein richtig gelbes Laub. 


















7. Einen Untersetzter mit Fuchsmotiv gebastelt. Aus Leder, was ziemlich anspruchsvoll ist. Die Lücken sind mit eindeutig zu groß und das Zuschneiden ist eine echte Schinderei. Aus Filz geht das viel einfacher und vor allem lückenlos... aber dafür kann man den Untersetzer dann nie abwischen.
Den Fuchs hab ich selbst entworfen, worauf ich einigermaßen stolz bin.

Samstag, 18. November 2017

Nebensonne


















Wenn es in der Atmosphäre Eiskristalle in Plättchenform gibt und die Sonnenstrahlen im richtigen Winkel darauf treffen, gibt es "Nebensonnen" - helle Flecken auf beiden Seiten der Sonne, oder auch nur auf einer. Manchmal sind die Flecken regenbogenfarben.


















Gestern vom Küchenfenster aus beobachtet.

Mittwoch, 15. November 2017

Ein paar Vögelchen


















Kohlmeise,























Tannenmeise,


















Dompfaff,


















Sumpfmeise,


















Kleiber,























Grünfink 























und Amsel.

Dienstag, 14. November 2017

Ausprobiert: Online-Supermarkt

Auf dem Land (und ohne Auto) leben heißt: Schöne Umgebung, viel Natur, kaum Nahverkehr, keine Ärzte und beschränkte Einkaufsmöglichkeiten.

Immerhin gibt es langsames Internet.

Und da drin gibt seit kurzem einen Supermarkt, der überall hin liefert, wo die Post hinkommt. Das ist neu.
(Vor ein paar Monaten hieß es noch überall: "sorry, in dein Gebiet liefern wir nicht".)


















Ideal für unsere Ferienwohnung, die gute 5 km vom nächsten Geschäft entfernt liegt, dachten wir uns.

Die Bestellung läuft problemlos. Die Seite ist wirklich durchdacht und sehr gut gemacht. Alles ganz einfach verständlich und übersichtlich. Die Produkte sind nicht zu teuer, und ab 40,- € ist die Lieferung versandkostenfrei.

Kühlprodukte bestellen wir bei so was nicht, weil die isoliert und mit Kühlakku geliefert werden müssen - das halte ich für pure Verschwendung und eine Umweltsauerei, auch wenn sie die Verpackung zurücknehmen.

Gemüse oder Obst haben wir uns nicht getraut. Das gucke ich lieber an, bevor ich es kaufe. Ich erinnere mich nur ungern an das verdammte Biokisten-Abo, das wir mal hatten. Und wie jetzt z.B. Tomaten den Versand mit DHL überstehen würden... also da bin ich doch skeptisch.

Also eher haltbare Sachen. Reis, Instantsuppen, Schokolade, Konserven, Toastbrot.

Lieferung wird angekündigt und kommt tatsächlich pünktlich. Bei unserer zweiten Bestellung fragt der nette DHL-Bote fragt sogar, ob er das Paket bis zur Wohnungstür tragen soll. Das kann ich aber gerade noch selber.


















Prima: Alles drin und die Transportsicherung komplett aus Pappe. Kein Styropor, keine Plastikluftpolster, keine Folie.

Nachteil: Man muss den ganzen Kram natürlich klein schneiden oder reißen, um ihn in die Kartonage zu geben. Da wiegt die angebliche Zeitersparnis, weil das Warten in der Kassenschlange wegfällt (ich bitte euch, das geht doch in 9 vom 10 Fällen ratzfatz), natürlich gleich wieder zunichte. Und dann muss man ja auch da sein, wenn DHL kommt, das ist bei uns so um die Mittagszeit.

Also Zeit spart man wohl eher nicht. Aber dafür, schwere Dinge auf dem eigenen Buckel zu transportieren.
Milch zum Beispiel.























Bei unserer ersten Bestellung sind die Tetrapaks unten stark gestaucht, weil der Karton nicht gepolstert ist. Eine Packung läuft ein paar Tage später im Küchenschrank still und heimlich aus. Nicht so schön.

Bei der zweiten Bestellung sind die Milchpackungen oben ziemlich ramponiert, aber die sehen einfach so aus wie die, die ich im richtigen Supermarkt immer stehen lasse (seit die diese Schraubverschlüsse haben, werden die auf den Paletten schon dezent zerquetscht). Das ist es halt - man kann sich die Sachen nicht wirklich aussuchen.























Auch die Maisdose wurde wohl eher schon bei einem früheren Transport und nicht im DHL-Paket ramponiert.


















Bei der Marzipanschachtel tippe ich dagegen eher wieder auf DHL. Kann aber ganz genau so aussehen, wenn ich meine Einkäufe im Rucksack heim schleppe.
Und solange der Inhalt OK ist, nicht raussuppt oder mit irgendwas reagiert, was sich in tieferen Schichten der Verpackung befindet, macht das ja auch alles nichts.


















Als Dankeschön gibt es zwei Teebeutel.
Wir fanden die Sorten ziemlich grässlich, aber es zählt die freundliche Geste!
Bei Rewe oder Aldi kriegt man typischerweise nix dazu. Außer vielleicht frische Grippeviren.

Also, es läuft nicht ganz hundertprozentig problemlos, aber es läuft auch nicht schlecht. Ich denke, wir da da auch in Zukunft ab und zu mal bestellen.

Wie man vermutlich erraten kann, war dies kein gesponsorter Post. Die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit.

Montag, 13. November 2017

Hochwasser



















Gestern war mal wieder Hochwasser.
Nachdem der Sturm vorbei war und der Regen eine Pause eingelegt hat, bin ich kurz mal gucken gegangen.



















Unsere Bahnstrecke funktioniert nur noch, weil jemand schnell reagiert hat und irgendein Bächlein, das gerade die Gleise unterspülen wollte, mittels Buddelei flugs umgeleitet hat.



















Das hier ist sonst auch nur ein ganz dünnes Rinnsal.



















Hier steht auch links vom Bach noch ein Haus, ohne so eine schicke Mauer und vor allem ohne Hanglage wie auf der rechten Seite. Die Bewohner schlichen schon mit ziemlich besorgtem Gesichtsausdruck auf ihrem überfluteten Grundstück herum. Ein paar Liter mehr, und bei denen schwappt es ins Wohnzimmer.



















Normalerweise ist da vor den Bäumen - also in der unteren Bildhälfte - eine Wiese und kein Wasser.
Ich bin gerade mal wieder froh, dass wir ein paar Hundert Meter weiter entfernt wohnen.

Sonntag, 12. November 2017

Sieben Sachen

Wie immer (oder: oft...) am Sonntag zeige ich euch sieben Sachen, für die ich am Wochenende meine Hände gebraucht habe.


















1. Den Lenker festgehalten und gestrampelt. Gestern morgen, da hat es noch nicht geregnet. Oder nur ganz leicht. Erst bergauf, dann gegen den Wind... die letzten 10 km hatte ich zum Glück dann Rückenwind.
Darüber war ich sehr dankbar.


















2. Rinder fotografiert. Wie ihr seht, habe ich ungeteilte Aufmerksamkeit genossen. Sogar das Haus guckt rüber.


















3. Gestrickt. Mit drei Sorten "Wolle" aus Polytierchen und zusätzlichem Reflektorgarn. Weil auch Fußgänger im Dunkeln sehr unsichtbar sind, wenn sie nicht leuchten oder reflektieren.


















4. Gelesen. Auch Solschenizyn kannte ich bis jetzt nur vom Hörensagen. Die Geschichte ist jetzt nichts ganz Heftiges aus dem Gulag, eher so der ganz normale Alltagsunsinn. Ehrlich gesagt kommt mir das Prinzip an sich (jemand weit oben trifft aus angeblich guten Gründen eine ungerechte, dumme Entscheidung, die auf Biegen und Brechen durchgesetzt wird. Die Betroffenen, die in der Hackordnung weiter unten stehen, können sich nicht dagegen wehren, weil man sie entweder bestrafen oder einfach gar nicht anhören würde) auch gar nicht so schrecklich unbekannt vor. Nur war es in Sowjetunion ungleich schlimmer ausgeprägt.



















5. Sehr verblasene und sehr nasse Spatzen gefüttert. In Anbetracht des Sturmes da draußen wundert es mich ja nicht wenig, dass die heute überhaupt rumfliegen können.


















6. Ich verrate euch jetzt was: Ich habe ein Dunkles Geheimnis... Schokoladencreme auf Brot ist im Prinzip gut, aber Nutella, Nutoka und Co. sind mir viel zu süß. Bis vor Kurzem gab es immer eine Zartbittervariante bei Penny. Weil ich die nirgends mehr findet, gibt es jetzt die teurere Version von Rewe mit dem schönem Namen. Ist natürlich auch nicht weniger Zucker drin, aber durch mehr Kakaopulver schmeckt der nicht so durch.


















7. Und noch geheimnisvoller: Am Kalender für 2018 gebastelt. Das ist seit Jahren mein Standard-Weihnachtsgeschenk. Irgendwas muss ich mit all den Fotos ja mal machen.